• Tipp
  • 14,12 km lang
  • Rundweg
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kondition: mittel
  • Wandern
  • 4:00 h
  • 14,12 km
  • 400 m
  • 400 m
  • 434 m
  • 747 m
  • 313 m
  • Start: Wanderparkplatz Gabrielenweiher
  • Ziel: Wanderparkplatz Gabrielenweiher
Tagestour durch schöne Wälder bis in die Klosterstadt Alpirsbach mit vielen Schutzhütten (unbewirtschaftet), die zur Rast einladen sowie Rückkehr über den Flößerpfad (Rucksacktour).

Abwechslungsreiche Tagestour vom Teilort Ehlenbogen durch schöneWälder mit vielen unbewirtschafteten Wanderhütten bis in die KernstadtAlpirsbach und zurück.Ausgangspunkt der rund vierstündigen, anspruchsvollen Tageswanderungist der Wanderparkplatz Gabrielenweiher beim Vogtsmichelhof. DemWegzeichen „Glaskelch“ folgend geht es stetig bergauf durch den Wald,vorbei an historischen Spuren wie dem ehemaligen Gabrielenhof, der Vogtsmichelhütte und der Judenwaldhütte auf 750 m. Über den Ostwegerreichen wir die Heilenberghütte und steigen zur Karlsquelle in die Glaswiesenab. Ziel ist Alpirsbach mit Klosteranlage und Einkehrmöglichkeiten.Der Rückweg führt entlang der Kinzig über den Flößerpfad zurück zumAusgangspunkt.

S

tandorte (gelbe Raute): 

Wanderparkplatz oberhalb des Standorts Gabrielenweiher - Judenwaldhütte - Heilenberghütte - Metzgersträßle - Karlsquelle - Stollen - Ob. Burghaldenweg - Lindenbrunnen / Kloster - Farbmühle - Gabrielenweiher

Start
Start
Wanderparkplatz Gabrielenweiher

Wegebeläge

Straße (1%)
Asphalt (14%)
Schotter (71%)
Weg (13%)
Pfad (1%)

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt dieser gut 4-stündigen anspruchsvollen Tages-Wanderung ist der Wanderparkplatz Gabrielenweiher an der Abfahrt „Vogtsmichelhof“.

Wir folgen dem pinkfarbenen Wegzeichen „Glaskelch“ und der gelben Raute. Startpunkt ist der Wegweiser „Gabrielenweiher“ am Flößerpfad bei der Auffahrt zum Vogtsmichelhof.

Wir folgen nun dem ansteigenden Teersträßchen links und kommen am ehemaligen Gabrielenhof, welcher früher auch Verwaltungsfunktion hatte, vorbei. Übrig geblieben von dem stattlichen Hof ist nur die Hoflinde sowie der große Gewölbekeller. Weiter geht es bergauf bis zum Waldrand, dort lädt ein schöner Blick zurück auf die Höfe von Ehlenbogen ein. Unser Weg geht nun stets weiter bergauf vorbei an hohen Tannen, mächtigen Sandsteinblöcken und bemoostem Waldboden. Unterwegs treffen wir auf, wo früher die Buchbachhütte stand (Fundament noch zu sehen) befindet sich ein kleines Biotop, an dem Libellen usw. beobachtet werden können. Wir bleiben weiterhin unserem Wanderzeichen „Glaskelch“ treu. Nun heißt es durchhalten, bis zum höchsten Punkt unseres Weges der Judenwaldhütte (750 m ü.M.), wo Sie unter einer mächtigen Tanne Rast machen können. Auf dem Höhenrücken zog sich ganz in der Nähe dieses Platzes bereits 1477 der „Schemberger Weg“ entlang, ein alter Mönchsweg welcher die Klöster Alpirsbach, Klosterreichenbach und Hirsau verband. Hier wurden 1990 Spuren einer bisher unbekannten Glashütte gefunden. An der Wegböschung unterhalb der Judenwaldhütte liegen Holzkohlenreste, vermischt mit Glasscherbenschutt. Offenbar hat ein Köhler seinen Meiler direkt auf dem Schutt einer früheren Glashütte errichtet. Bisher wurden Ofenmaterial und Hafenscherben geborgen.

Wir stoßen nun auf den bekannten Ostweg (schwarz / rote Raute), welcher neben dem Westweg der wichtigste Fernwanderweg des Schwarzwaldvereins ist und von Pforzheim bis nach Schaffhausen führt. Dem Ostweg folgen wir über den Höhenrücken der Heilenbergs Richtung Alpirsbach auf einem breiten Fahrweg. Bei einem Wegkreuz müssen wir aufpassen, hier verlässt der Ostweg die breite Fahrstraße und auch unser Weg führt auf einem schmalen Pfad Richtung Heilenberghütte. An der Heilenberghütte angekommen verlassen wir nun wieder den Ostweg und folgen der gelben Raute bzw. dem „Glaskelch“ bergab gehend.

Unterwegs stoßen wir auf den Wegweiser „Metzgersträßle“ und gehen weiter über den oberen Moosweg zur Karlsquelle. Dort gelangen wir in das schöne Naturschutzgebiet Glaswiesen mit dem Rastplatz Karlsquelle. Von dort geht es leicht bergab, an der Quellfassung vorbei auf einem Fahrweg zu unserem Ziel „Lindenbrunnen / Kloster Alpirsbach. Unterwegs begleitet uns stets das Alpirsbächle mit glasklarem Wasser.

Das historische Zentrum der Klosterstadt lädt uns zu Besichtigungen der romanischen Klosteranlage, des Stadtmuseums und des Brauereimuseums ein, Cafés und Gasthöfe mit Biergärten laden zu Verweilen ein.

Unser Rückweg beginnt am Lindenbrunnen, vorbei am Kloster durch den Kurgarten immer der Eisenbahn entlang talaufwärts immer dem Wegzeichen des Flößerpfads / „Glaskelch“ folgend. Am Ortsende von Alpirsbach, bei der ehemaligen Farbmühle, gehen wir links der Kinzig entlang immer auf dem Flößerpfad bleibend wieder zurück ins Ehlenbogener Tal bis zu unserem Ausgangspunkt „Untere Mühle“ / „Vogtsmichelhof“.

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

Anreise & Parken

Anfahrt

Aus Richtung Freudenstadt kommend - B294 Richtung Freiburg. 

Aus dem Kinzigtal kommend - B294 in Richtung Freudenstadt. 

Abzweig "Vogtsmichelhof" 

Parken
Wanderparkplatz Gabrielenweiher. Zufahrt zum Wanderparkplatz über die B294 - Abzweig Vogtsmichelhof.

Weitere Infos / Links

Autor:in

Janine Hermann

Organisation

Nationalparkregion Schwarzwald - Freudenstadt

Unser Tipp

Im letzten Abschnitt der Tour gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten in Ehlenbogen (Untere Mühle, Mittlere Mühle und Vogtsmichelhof). Bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten.